Gary Ramm

Über meine Person

Gary Ramm wird am Valentinstag 1934 in Berlin geboren. Als 11 jähriger Pimpf erlebt er den Einmarsch der Russen.

Als „flinker Berliner Junge“ gewinnt er in der Gruppe der 14 bis 15 jährigen, 1948 auf der RIAS Olympiade, die Goldmedaille im 50 Meter Kraulschwimmen. Pro Goldmedaille gab es ein Carepaket und für dessen Inhalt, alles auf dem schwarzen Markt.
Deutschland war auf den Olympischen Spielen 1948 in London noch ausgeschlossen. Bald beginnt er zu boxen.


Doch lassen wir Gary Ramm selbst erzählen.

In rascher Folge absolvierte ich der damaligen Not folgend verschiedene Jobs, die mich sehr früh mit dem Ernst des Lebens konfrontierten. Nach dem Internat arbeite ich im Bergwerk, dann als Schlachterlehrling, auf dem Bau, wurde Hafenarbeiter in Hamburg, Kellner auf der Reeperbahn, Müllkutscher und dann als Zeitschriftenverkäufer, um endlich mein Studium zu finanzieren.

Das Jurastudium brach ich bald ab und schaute mich nun erst einmal in der Welt um. Ein Teil dieser Welt war für mich Paris. 

Photomodel in Paris

1962 ging ich dann endgültig in die Stadt der Liebe. Bald wurde ich als Werbemodel entdeckt und bekam als erster in Europa die für damalige Verhältnisse unglaubliche Tagesgage von 1000.- DM, drehte ca. 80 Werbefilme, davon alleine ca. 50 in Deutschland - u.a. viele Pilotspots von Marken, die heute noch hochaktuell sind.

Mit dem Geld konnte ich mir ein eigenes Fotostudio im 16 ten Arrondisment aufbauen - (Studio Foch) und wurde nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera erfolgreich und fotographierte bald alle schönen Mädchen.
Für die Rollen des "guten deutschen Offiziers" holte mich nun der französische Film.

Da ich nach 5 Jahren Paris in Europa overexposed war, wurde 1967 der Sprung über den großen Teich nach N.Y. überfällig. Hier war ich das erste Model, dass auf seinen Vorstellungstouren – den "go sees " – mit einem Fahrrad durch die Wolkenkratzerschluchten von N Y City fuhr, was damals einer kleinen Sensation nahe kam.. Das war mein großer Einstieg und machte mich bekannt.
Rechts das Bike geschultert, links die Fotomappe, mit zerzausten Haaren, besuchte ich so rund 30 Studios am Tag and pretty soon I became a toprate model.
Schnell hatte ich den Namen: „ the crazy berliner with the bike“ und die N.Y. Fotografen liebten mich, bald verdiente ich wesendlich mehr als in Paris. Nach zwei Jahren holte man mich nach Chicago. Hier wohnte ich zwei Häuser neben Hugh Heffner on State Parkway mit dem Ergebnis, dass ich für die Eigenwerbung des Playboy verbraten wurde. dann kamen mehrere Commercials. 

Piano – Bar München – Schwabing

Nach drei überaus erfolgreichen Jahren packte mich das Heimweh nach Paris, wo es mich aber nicht lange hielt. – Was ich wollte, war ein eigener Club im Stile einer edlen Piano – Bar, welche ich 1977 in München – Schwabing eröffnete.

So schrieb P.W. im Magazin Penthouse 1983

Die Perle von Schwabing

Streiten möchte ich mit Niemanden darüber, aber für mich ist Gary’s Club No.28 in München die Lieblingsbar auf dem Kontinent. Zugegeben eine typische Männerbar. Viel Mahagoni und wenig Nippes
( zwei italienische große Porzellanhunde nur, die aber nicht bellen ), keine komplizierten Drinks, einen Barman comme il faut; zwei achteckige Facettenspiegel, Prachtstücke von Carl und Jochen Springer aus New York, die schon Ronald Reagen, Frank Sinatra und Donald Trump Lebensart in die Wohnbuden zauberten.
Kein Baldachin weist den Weg, kein Neonlicht, nicht einmal ein Schild am Eingang.
Machen Sie es so:
Klingeln in der Fallmerayerstrasse 28, an einem Wohnhaus im nördlichen Schwabing. Sie werden dann schnell über Gary stolpern und Sie haben recht, wenn Sie meinen: Den kenne ich doch von irgendwann einmal her. Gary Ramm, heute kommod 48 Jahre alt, nicht schwul, war Dressman, Fotograf und Schauspieler, Weltenbummler. –
.
Vor fünf Jahren sagten die Theaterleute, er sei ein exquisites Model und die Fotografen rieten ihm, mehr Theater zu spielen.

Gary Ramm mobilisierte seine Ersparnisse und eröffnete eine Bar, wie er sie bei seinen Weltumseglungen stets gesucht, aber nie gefunden hat: seinen Club. Ein bisschen old-fashioned, mit Pianist und Frankie, Ella und Bing als Soft- Music vom Band.
Wer Krawatte trägt oder anständige Schuhe, hat es am Eingang ein wenig leichter, wer relaxen will, hat hier den Pokerpot praktisch in der Hand.
Gelegentlich sitzt ein massiger Mann mit überbreiter Gürtelschnalle an der Bar – ein Oel-Fritze aus Dallas. Ich kann den Kerl nicht riechen; denn er will Gary in die Stadt der Ewings locken, damit er dort einen eineiigen Zwilling seines Münchner Clubs aufmacht. Bisher hat Gary dieser Versuchung widerstanden. Möge es so bleiben. - Prost! Peter Wolf

As times goes by 

Golfer’s Club

Nachdem mich plötzlich der Golfsport in seinen Bann zog, dekorierte ich meinen Club kurzerhand um und demonstrierte meine neue Leidenschaft, indem ich Golfschläger, Golfbilder und Bags an die Mahagoniwände hängte.

Das war der Tag, an dem der erste "Golfer’s Club" in Deutschland aus der Taufe gehoben wurde, eine elegante Bar, in der man auch putten konnte. - Bald gab sich die Münchener Gesellschaft im Golfer’s Club die Klinke in die Hand. 

Franz-Josef Strauss und Audrey Hepburn

So wurde ich u.a. der Lieblingspreuße von Franz-Josef Strauss und anlässlich der Drehabschlussparty der amerikan. 20 Mio. Doller Filmproduktion „Bloodline“ tanzte ich mit Audrey Hepburn auf der kleinen Marmortanzfläche. Da ich Englisch mit französischem Akzent sprechen konnte, besetzte mich der Regisseur Terence Young in der Rolle eines Polizisten der Pariser Mordkommission, wo ich an der Seite von James Mason, Romy Schneider, Gert Fröbe und natürlich von Audrey Hepburn spielen durfte.

Es war eine wundervolle Zeit, die ich mit meinen Gästen im Golfer’s Club verbringen konnte. - Heute frage ich mich manchmal, warum ich eigendlich meinen Golfer’s Club 1986 - schon nach 10 Jahren verkauft habe. Viele meiner alten Gäste schwärmen noch heute von dieser exquisiten, schönen Piano - Bar in München Schwabing. Jeder bedauert, dass es diese Art von Bars nicht mehr gibt.


Damals ließ ich mein Markenlogo Golfer's Club schützen. - Nun widme ich mich voll dem Golfsport, welcher für mich schon immer eine Philosophie und Lebensart dargestellt hat. 

Nach nun 25 Jahren, habe ich mein geschütztes Golfer's Clublabel mit einem Kanonenstart aus dem Dornröschenschlaf geweckt und mit viel Erfolg den Golfer's Club Dictionary aufgelegt.-

Mein neues Ziel: Ich suche einem jungen, dynamischen Partner / Partnerin - um mit dem "Golfer's Club" Logo Mode zu machen -

Wer kommt mit mir auf dir Runde?

Siehe unter der Rubrik " Philosophie" 


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